Veganismus, Proteine und die plötzliche Sorge um unsere Nährstoffe

Veganismus, Proteine und die plötzliche Sorge um unsere Nährstoffe

Dieser Blogbeitrag ist etwas ganz Besonderes für mich. 
Geschrieben wurde er von @charlottefrank11, die sich auf ihrem Instagram-Account @animals_need_your_voice mit viel Herz für Tierrechte und die Stimmen der Tiere einsetzt. 
Ich freue mich unglaublich, ihren Beitrag über Veganismus, Ernährung und die vielen Vorurteile rund um eine pflanzliche Lebensweise auf Silent Rage teilen zu dürfen.

Danke, dass ihr eure Gedanken, euer Wissen und eure Stimme mit uns teilt. 




Veganismus, Proteine und die plötzliche Sorge um unsere Nährstoffe

Ich finde es immer wieder faszinierend, was passiert, sobald das Wort „vegan“ fällt. Plötzlich meldet sich bei vielen der innere Ernährungsberater: Wo bekommst du dein Protein her? Was ist mit B12? Fehlt dir da nicht irgendwas?

Komischerweise wird die gewohnte nicht-vegane Ernährung oft deutlich weniger kritisch geprüft. Dabei erhöht laut DGE ein hoher Verzehr von rotem Fleisch und besonders Wurst das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Dickdarmkrebs. Die IARC stuft verarbeitetes Fleisch als krebserregend für Menschen ein, rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend.¹

Tierprodukte bringen also offensichtlich kein eingebautes Gesundheitssiegel mit.

Über Nährstoffe nachzudenken ist sinnvoll. Sie als Ausrede zu benutzen, um Tierausbeutung zu rechtfertigen, ist etwas anderes.

Veganismus ist keine Ernährungsweise

Ich war selbst viele Jahre Vegetarierin und habe dabei relativ wenig Eier und Käse gegessen. Teilweise habe ich auf Bio geachtet, weil sich das damals nach der besseren Entscheidung angefühlt hat.

Heute sehe ich das anders. Bio verändert vielleicht einzelne Bedingungen, am Grundprinzip ändert es jedoch nichts: Ein Tier wird gezüchtet, unterdrückt und wirtschaftlich verwertet. Sein Körper oder das, was sein Körper produziert, wird zur Ressource.

Milch und Eier entstehen schließlich nicht im Kühlregal. Hinter Milch stehen Schwangerschaft, Geburt und ein Kalb. In der üblichen Milchviehhaltung werden Kälber meist kurz nach der Geburt von ihren Müttern getrennt. Männliche und auch ein Teil der weiblichen Kälber werden an Mastbetriebe abgegeben und später geschlachtet. Auch die Milchkühe selbst landen schließlich im Schlachthof. Das entfällt übrigens nicht, nur weil „Bio“ auf der Packung steht.²

Bei Eiern ist es ähnlich grausig. Männliche Küken aus Legelinien legen keine Eier und setzen deutlich weniger Fleisch an als Masthühner. In Deutschland wurden sie deshalb bis Ende 2021 meist am ersten Lebenstag getötet. Seit 2022 ist das hier verboten. Und „Schreddern“ ist nicht bloß ein drastisches Aktivistenwort: Die unmittelbare Zerkleinerung des gesamten Tieres war eine der eingesetzten Tötungsmethoden und ist im EU-Recht als Mazeration beschrieben.²

Ein hübsches Bio-Siegel kann unser Gewissen vielleicht etwas streicheln. Die Ausbeutung schafft es nicht ab.

Diese Praktiken sind brutal, aber sie sind nicht der Kern des Problems. Selbst wenn kein Kalb getrennt, kein Küken getötet und jedes Tier auf einer saftig grünen Wiese gehalten würde, bliebe die Frage: Warum sollten andere fühlende Individuen überhaupt für unsere Zwecke gezüchtet, ausgebeutet und ermordet werden?

Als Vegetarierin hatte ich das noch nicht ganz verstanden. Vor allem hatte ich Veganismus noch nicht als Prinzip begriffen.

Heute ist für mich klar: Es geht nicht darum, Tierausbeutung hübscher zu verpacken oder nur ihre schlimmsten Formen abzulehnen. Andere Tiere sind fühlende Individuen. Sie sind keine Produkte, kein Eigentum und keine Ressourcen für unsere Zwecke.

Körperlich war der Schritt zu rein pflanzlichem Essen für mich unspektakulär, wenn überhaupt, dann eher positiv. Mental war der Unterschied größer, weil mein Verhalten endlich zu meinen Werten gepasst hat.

Was mich deshalb stört: Viele Menschen sagen heute, sie seien vegan, meinen aber eigentlich plant-based.

Wer rein pflanzlich isst, weil es zur eigenen Gesundheit oder zum Lifestyle passt oder weil man der Umwelt etwas Gutes tun möchte, ernährt sich plant-based. Veganismus geht viel weiter: Er bedeutet, Tierausbeutung grundsätzlich abzulehnen.³

Dieser Unterschied ist entscheidend: Plant-based beschreibt, was auf dem Teller liegt. Veganismus beschreibt die Haltung dahinter. Wer heute rein pflanzlich isst und morgen wieder Käse kauft, hat sich plant-based ernährt, aber nicht vegan gelebt.

Veganismus ist keine Ernährungsweise. Es geht darum, Tierausbeutung abzuschaffen.

Rein pflanzlich essen UND Leistung bringen?

Sportklettern am Fels ist seit vielen Jahren meine große Leidenschaft, und ich betreibe den Sport auf Leistungsniveau. 2018 habe ich meine erste 8c geklettert und gehörte damit damals zu den ersten fünf deutschen Frauen, die diesen Grad erreicht hatten. Seitdem sind weitere 8c-Routen dazugekommen. Heute klettere ich besser als damals und da ist definitiv noch Luft nach oben.

Übrigens kann man sich den Zusatz „für eine Frau“ beim schweren Klettern mittlerweile sparen. Obwohl deutlich weniger Frauen Klettern als Leistungssport betreiben, erreichen sie an der Spitze vergleichbare Schwierigkeitsgrade. Laura Rogora zum Beispiel kletterte 2026 Bibliographie 9b+ nach gerade einmal sechs Klettertagen. Das war die schnellste Begehung einer 9b+ (9c ist bisher der schwierigste Grad) überhaupt, egal ob Mann oder Frau.⁴

Das hier soll jetzt nicht zu meinem Kletter-CV ausarten. Es ist einfach ein praktischer Reality Check für die Behauptung, pflanzliche Ernährung und sportliche Leistung würden sich gegenseitig ausschließen.

Willkommen in der Proteinification

Protein hat eine beeindruckende Marketingkarriere hingelegt. Gefühlt muss selbst ein Pudding erst proteinifiziert werden, bevor man ihn guten Gewissens essen darf. HIGH PROTEIN auf die Packung und schon sieht Nachtisch nach verantwortungsvoller Investition in den zukünftigen Bizeps aus.

Natürlich brauchen wir Protein. Der Körper hat allerdings die Frechheit, auch noch Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Fettsäuren, Ballaststoffe und schlicht genug Energie zu brauchen. Ernährung besteht eben aus mehr als einem Nährstoff mit sehr gutem Marketingbudget.

Nimmt man die Werbung weg, wird die Proteinfrage erstaunlich unspektakulär:

  • Unser Körper braucht bestimmte Aminosäuren, aus denen er eigene Proteine baut. Neun davon sind essentiell, müssen also über die Nahrung aufgenommen werden. Der Bedarf an allen neun lässt sich auch mit pflanzlichen Lebensmitteln decken.
  • Pflanzliche Proteinquellen haben unterschiedliche Aminosäuremuster und können sich deshalb gut ergänzen. Getreide und Hülsenfrüchte sind ein klassisches Beispiel. Sie müssen dafür nicht einmal in derselben Mahlzeit gegessen werden, die Kombination über den Tag reicht aus.
  • Wer viel trainiert, braucht zwar mehr Protein. Proteinpulver wird dadurch aber noch lange nicht zur Pflicht. Auch im Sport lässt sich der Bedarf grundsätzlich über normale Lebensmittel decken.⁵

Linsen, Bohnen, Hafer und viele andere Pflanzen liefern Protein. Selbst eine Banane bringt etwas davon mit. Sie hat es bisher nur versäumt, HIGH PROTEIN auf ihre Schale zu drucken.

Keine Tierprodukte. Muskeln trotzdem da.

Wer trotzdem überzeugt ist, ohne Tierprotein falle der Bizeps irgendwann einfach ab, kann einen Blick auf Patrik Baboumian werfen. Als Veganer stellte er 2013 einen Guinness-Weltrekord auf und trug ein 555,2 Kilogramm schweres Yoke zehn Meter weit. Bei 555 Kilo wird der angeblich unvermeidbare vegane Muskelschwund zumindest etwas schwer zu verkaufen.⁶

Und weil Kraft nicht alles ist: Fiona Oakes ist langjährige Veganerin und stellte mehrere Guinness-Weltrekorde im Marathonlauf auf. Unter anderem hielt sie den Rekord für die schnellste Zeit, in der eine Frau Marathons auf allen sieben Kontinenten und am Nordpol absolvierte.⁶

Ob pflanzliche Ernährung sportlich überlegen ist, beweist das nicht. Muss sie auch nicht. Entscheidend ist: Tierprodukte sind keine Voraussetzung für außergewöhnliche sportliche Leistung.

Kohlenhydrate sind ziemlich praktisch, wenn man Energie braucht

Meine eigene Ernährung hält sich ebenfalls nicht besonders gut an den Protein-Hype. Hauptsächlich esse ich einfach rohes Obst und Gemüse. Ich esse viele Kohlenhydrate und ziemlich viel Zucker, vor allem über Obst. Proteinpulver spielt bei mir keine große Rolle und ich verbringe meinen Tag auch nicht damit, noch irgendwo fünf Gramm Protein hineinzuschmuggeln.

Das ist meine persönliche Ernährung, nicht „die vegane Ernährung“. Veganismus schreibt keinen Speiseplan vor.

Gerade bei intensivem Sport spielen Kohlenhydrate eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung. Wir speichern sie unter anderem als Glykogen in Muskeln und Leber und greifen bei Belastung darauf zurück. Wie stark diese Speicher geleert werden, hängt vor allem von Dauer und Intensität der Belastung ab.⁵

Protein hat andere wichtige Aufgaben. Aber wenn mein Unterarm bei einem schweren Kletterzug langsam zu Beton wird, interessiert meinen Körper verfügbare Energie mehr als die Frage, ob mein Frühstück ausreichend proteinifiziert war.

Aber unsere Vorfahren haben doch auch Tiere gegessen?!

Ja, haben sie. Und je nachdem, wo sie lebten, haben sie ziemlich unterschiedlich gegessen.

Die Ernährung früher Menschen hing stark von Klima, Lebensraum und Verfügbarkeit ab. Manche Populationen aßen mehr tierische Nahrung, andere mehr Pflanzen. Die eine ursprüngliche „Menschendiät“, zu der wir heute nur wieder ehrfürchtig zurückkehren müssten, gab es schlicht nicht.⁷

Interessant dabei: Schimpansen sind zwar anpassungsfähige Omnivoren, ernähren sich aber überwiegend von Früchten. Langzeitstudien beschreiben sie sogar als Spezialisten für reife Früchte. Früchte spielen bei unseren nächsten Verwandten also ganz selbstverständlich eine große Rolle in der Ernährung.⁷

Vor allem lebten unsere Vorfahren unter völlig anderen Bedingungen. Sie konnten nicht im Februar zwischen fünf Sorten Pflanzenmilch wählen und anschließend B12 bestellen. Nahrung zu beschaffen war eine Frage des Überlebens. Essen zu können, was gerade verfügbar war, war ein ziemlich praktischer Vorteil.

Was unter völlig anderen Bedingungen eine Überlebensstrategie war, ist keine moralische Anleitung für 2026.

Und „Wir können Fleisch verdauen“ rettet das Argument auch nicht. Wir könnten theoretisch menschliches Gewebe verdauen. Trotzdem würde hoffentlich niemand daraus eine Ernährungsempfehlung ableiten.

Etwas verdauen zu können oder es irgendwann zum Überleben getan zu haben, gibt uns kein Recht, heute andere fühlende Individuen auszubeuten.

Protein abgehakt. Und was ist mit Vitamin B12?

Vitamin B12 wird nicht von Tieren hergestellt, sondern ausschließlich von bestimmten Mikroorganismen, also Bakterien und Archaeen. B12-produzierende Mikroorganismen kommen auch im Boden vor.⁸

Das heißt allerdings nicht, dass etwas Erde an der Karotte eine zuverlässige B12-Strategie wäre. Pflanzliche Lebensmittel können unseren Bedarf nach heutigem Wissensstand nicht sicher decken, deshalb sollten vegan lebende Menschen B12 zuverlässig supplementieren. Genau das empfiehlt auch die DGE.⁸

Auch Fleisch, Milch und Eier sind keine automatische Versicherung gegen einen B12-Mangel. Entscheidend ist nicht nur, ob genug B12 zugeführt wird, sondern auch, ob der Körper es aufnehmen kann. Dafür braucht es mehrere Schritte, unter anderem Magensäure und den sogenannten Intrinsic Factor. Krankheiten des Magens oder Darms können diese Aufnahme stören und unabhängig von der Zufuhr zu einem Mangel führen.⁸

Eine B12-Tablette beweist also erst recht nicht, dass Menschen „von Natur aus Fleisch brauchen“. Sie beweist vor allem, dass wir einen notwendigen Nährstoff heute ziemlich unkompliziert zuführen können, ohne dafür andere fühlende Individuen zum Produktionsmittel zu machen.

B12 ist lösbar. Tierausbeutung ist dafür schlicht nicht notwendig.

Und jetzt zurück zu dem, worum es eigentlich geht

Warum also überhaupt so viel über Protein, Kohlenhydrate und B12 reden, wenn Veganismus gar keine Ernährungsweise ist?

Weil genau diese Themen ständig als Rechtfertigung dafür herhalten müssen, Tierausbeutung fortzusetzen.

Dabei würde sich an der ethischen Frage nichts ändern, selbst wenn ich keine 8c klettern würde und Patrik Baboumian niemals 555 Kilo getragen hätte.

Ein Schwein muss meine Kletterleistung nicht verbessern, damit klar ist, dass sein Körper nicht mir gehört. Eine Kuh schuldet mir keine Nährstoffe und ein Huhn muss nicht beweisen, dass ich ohne seine Eier gesund bleibe.

Das Problem ist nicht nur, dass Tierausbeutung oft grausam ist. Menschen und andere Tiere unterscheiden sich in vielem. Aber es gibt keinen ethisch relevanten Unterschied, der rechtfertigt, fühlende Individuen zu Eigentum und Ressourcen anderer zu machen.

Dass wir unseren Nährstoffbedarf pflanzlich decken und dabei Muskeln aufbauen oder ziemlich absurde sportliche Leistungen abrufen können, nimmt nur ein paar der üblichen Ausreden vom Tisch.

Andere Tiere sind keine Ressourcen für uns. Veganismus bedeutet, ihre Ausbeutung abzuschaffen. Es geht um Gerechtigkeit.

Charlotte Frank
Sportkletterin und abolitionistische Tierrechtsaktivistin



Quellen

1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) / World Health Organization (WHO) / International Agency for Research on Cancer (IARC)
DGE: Fleisch und Wurst – weniger ist mehr; IARC/WHO: Cancer: Carcinogenicity of the consumption of red meat and processed meat. Grundlage für die Aussagen zum erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Dickdarmkrebs bei hohem Verzehr von rotem Fleisch und insbesondere Wurst sowie zur Einstufung von verarbeitetem und rotem Fleisch.

2. Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) / European Food Safety Authority (EFSA) / Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat / Europäische Union
BZL: Was passiert mit den Kälbern von Milchkühen?; EFSA: Welfare of calves; BMLEH: Verbot des Kükentötens; Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung. Grundlage für die Aussagen zu Kuh-Kalb-Trennung, Mast und Schlachtung von Kälbern aus Milchbetrieben sowie Kükentötung und Mazeration.

3. The Vegan Society
Definition of veganism und The foundations of ethical veganism. Grundlage für die Abgrenzung zwischen rein pflanzlicher Ernährung und Veganismus als Philosophie und Lebensweise gegen Tierausbeutung.

4. New Zealand Alpine Club
August International Climbing News, 2026. Bericht über Laura Rogoras Begehung von Bibliographie 9b+ in sechs Klettertagen, laut NZAC die schnellste Begehung dieses Grades bis dahin, unabhängig vom Geschlecht.

5. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
FAQ Protein und unentbehrliche Aminosäuren, Proteinzufuhr im Sport und Kohlenhydrate in der Sporternährung. Grundlage für die Aussagen zu Aminosäuren, pflanzlichen Proteinquellen, Proteinbedarf, Protein-Supplementen und Kohlenhydraten im Sport.

6. Guinness World Records
Offizielle Rekordseiten zu Patrik Baboumians 555,2-Kilogramm-Yoke-Carry sowie Fiona Oakes' Marathonrekorden und ihrer langjährigen veganen Lebensweise.

7. Pontzer H., Wood B. M. (2021) / Watts D. P. et al. (2012)
Effects of Evolution, Ecology, and Economy on Human Diet: Insights from Hunter-Gatherers and Other Small-Scale Societies; Diet of chimpanzees at Ngogo, Kibale National Park, Uganda: Diet composition and diversity. Grundlage für die Aussagen zur großen Variabilität menschlicher Ernährung sowie zur überwiegend fruchtbasierten Ernährung und Einordnung von Schimpansen als Spezialisten für reife Früchte.

8. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) / Lu X. et al. (2020) / NIH Office of Dietary Supplements
DGE: FAQ Vitamin B12 und Ausgewählte Fragen und Antworten zur veganen Ernährung; Lu X. et al.: Metagenomic and chemical characterization of soil cobalamin production, The ISME Journal 14, 53–66 (2020); NIH: Vitamin B12 Fact Sheet. Grundlage für die mikrobielle Bildung von B12, B12-produzierende Mikroorganismen im Boden, die notwendige Supplementierung bei veganer Ernährung sowie Aufnahme und Malabsorption von B12.